Freigestellter Schülerverkehr nach FrStllgV

Disposition für die Schülerbeförderung.

Feste Touren über ein ganzes Schuljahr, wechselnde Fahrer, Begleitpersonen und ein Auftraggeber, der Nachweise erwartet – planbar statt jedes Jahr neu von Hand.

  • AusschreibungTouren und Auflagen erfasst
  • TourenplanKinder, Stopps, Reihenfolge
  • SchuljahrTermine ohne Ferien erzeugt
  • Fahrer-AppTour, Kinder und Begleitung
  • NachweisGefahrene Touren belegt

Schülerbeförderung ist das Gegenteil von Spontangeschäft. Die Touren stehen für ein Schuljahr fest, die Kinder sind namentlich bekannt, die Abholzeiten ändern sich selten. Genau diese Stabilität macht den Betrieb planbar – und jede Abweichung teuer.

Denn wenn sich etwas ändert, ändert es sich für viele gleichzeitig: ein neuer Stundenplan nach den Ferien, ein Kind zieht um, eine Begleitperson fällt aus, ein Fahrer wird krank. Dann muss eine ganze Tour neu gedacht werden, nicht eine Fahrt.

01

Das Problem

Eine Tour ist keine Fahrt.

Werkzeuge für Fahrdienste denken meist in einzelnen Fahrten von A nach B. Eine Schülertour ist etwas anderes: sechs Kinder, sechs Adressen, eine feste Reihenfolge, eine Zielschule, jeden Schultag aufs Neue – und dazu Ferien, bewegliche Ferientage und Abwesenheiten.

Wer das als 180 Einzelfahrten pflegt, verbringt einen erheblichen Teil des Sommers mit dem Anlegen des kommenden Schuljahres. Wer es im Kalender pflegt, hat keine belastbare Auskunft darüber, wer wann tatsächlich befördert wurde.

02

Der Ansatz

Die Tour ist das Objekt – das Schuljahr erzeugt die Termine.

In Flagfall wird eine Tour einmal beschrieben: mit ihren Kindern, ihren Stopps, ihrer Reihenfolge und ihren Anforderungen an Fahrzeug und Personal. Aus dem Schuljahreskalender entstehen die einzelnen Fahrtage – ohne Ferien und ohne freie Tage.

Ändert sich etwas, ändert es sich an der Tour und nicht an hundert Einzelterminen. Der Fahrer sieht in der App seine Reihenfolge, nicht eine Liste unverbundener Adressen.

  • Anforderungen an der Tour

    Rollstuhlplätze, Begleitperson und geforderte Fahrernachweise hängen an der Tour, nicht im Kopf des Disponenten.

  • Vertretung ohne Reibung

    Fällt ein Fahrer aus, übernimmt die Vertretung dieselbe Tour mit derselben Reihenfolge und denselben Hinweisen.

  • Nachweisfähig

    Welche Tour an welchem Tag mit welchem Fahrzeug gefahren wurde, bleibt dokumentiert – Grundlage für die Abrechnung mit dem Schulträger.

Funktionsumfang

  • Touren mit fester Stopp-Reihenfolge und mehreren Fahrgästen
  • Wiederkehrende Termine über einen Zeitraum statt Einzelfahrten
  • Fahrer- und Fahrzeugzuweisung inklusive Vertretung
  • Dokumentierte Durchführung je Tour und Tag

Nächster Schritt

Planbarkeit ist hier der ganze Wert.

Wenn die Touren stabil im System stehen, wird der Betrieb dort ruhig, wo es zählt: beim Schuljahreswechsel, bei Krankheitsvertretungen und bei der Frage des Schulträgers, ob am 14. März alles gefahren wurde.

Wir nehmen pro Runde nur wenige neue Partner auf, damit wir jeden persönlich begleiten können.